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Der ausschlaggebende Impuls entstand durch die außergewöhnliche architektonische Situation einerseits und die parallele sowie sich verzahnende Konzeption von Konzert und Kunstausstellung andererseits, mit engem Bezug zu den räumlichen Gegebenheiten des Kreuzganges.

Nach einer ersten gemeinsamen Begehung im Januar 2009 war die Idee eines Jointventures der traditionellen Kultursparten Musik und Skultptur/ Installation und eines sich kongenial verzahnenden Crossover- Projekts mit Klang- und Bild generierenden Medien geboren.

Die Erfahrungen mit einer früheren Installation in einem ähnlichen Ambiente (Lichtinstallation "Sakral-Bar" im Kreuz- gang des Minoritenklosters in Graz/Österreich 1995) und die Weiterentwicklung der bildhauerischen Konzeption, hin zum Naturmaterial Holz in Kombination mit Blei und gefärbtem Wachs (Enkaustik), haben den Ort (Münster St. Wunibald) als Möglichkeit für einen erneuten spannenden Dialog zwischen Architektur, dreidimensionalen Objekten und Musik als komplett neuen Aspekt, aufgezeigt.

Senkrechte und waagrechte Strukturen sowie Linien, gewölbte Flächen und rhythmisierte Klang- und Raumvolumina bilden die gemeinsame Grundlage des Gitarrenspiels von Ulrich Rasche sowie des farbplastisch/lichtplastischen Gestaltens von Franz Stacheder, die in einem gemeinsamen Werk mit zeitlicher Begrenzung (einmalige Aufführung), eingebunden in den konzertanten wie ausstellerischen Rahmen, mündet.

Akustische und optische "Fenster" und "Felder" führen den anwesenden Zuhörer/Betrachter durch das Überblenden/ Überlagern von Klang und Farbclustern in neuartige Klang- und Bildlandschaften, die vom Umraum des mittelalterlichen Kreuzganges/Münsters inspiriert sind.

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