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Konzert II

Samstag, 31. Juli 2010, 20.00 Uhr
Münster Heidenheim

Teil I  
Esaias Reusner
(1636 - 1679)
Suite a – moll für Laute
Allemanda - Courant - Sarabanda - Aria - Gigue - Aria
Johann Sebastian Bach
(1685 - 1750)
Präludium (aus der Cellosuite Nr.1, D- Dur, BWV 1007)
Silvius Leopold Weiss
(1686 - 1750)
Passacaglia in D- Dur
Johann Sebastian Bach Sonata III für Violine solo, C- Dur BWV 1005
Adagio – Fuga – Largo – Allegro assai


Teil II
"minimal phases"

Lichtinstallation/ Klangrauminstallation


Der erste Teil ist ein Konzert im Münster Heidenheim mit Barockmusik von Reusner, Weiß und Bach. Dieser Teil steht in erklärenden Bezug zur gemeinsamen Aktion des zweiten Teils und führt sowohl die Form der Passacaglia ein, verweist auf die geradezu minimalistischen Mittel der ausgewählten Werke Johann- Sebastian Bachs wie auch den Unterschied zwischen "erzählender" und "situativer" Musik anhand der Fuge der 3. Violinsonate.

Unter dem Titel "minimal phases" steht der zweite Teil, der nach der Pause ebenfalls im Münster stattfindet. Hier wird eine Lichtinstallation, die aus mehreren großflächigen Projektionen, die in ständigen visuellen "Phasenverschiebungen" sich auf das Thema "Kirchenfenster" beziehen einer Klangrauminstallation gegenübergestellt.
Die Musik besteht aus 20 Phrasen, die auf 20 Schallquellen über den gesamten Raum des Münsters verteilt werden.

Das Stück ist dreiteilig angelegt. In der Einleitung werden die motorischen Themen eingeführt und eine akustische Grundsituation erzeugt. Der Mittelteil ist in Form einer Passacaglia konzipiert und sollte eher in der Art von Variationen gesehen werden. Im Schlussteil schiebt sich allmählich die Motorik wieder in den Vordergrund, wird aber durch die beibehaltene Grundbewegung der Passacaglia vollkommen neu strukturiert.
Diese Aktion hat die Dauer von 32 Minuten. Die Musik ist zwar vorproduziert, wurde aber ausschließlich mit der Konzertgitarre eingespielt. Es finden keine technischen Verfremdungen oder Manipulationen statt. Theoretisch könnte die Musik zwar auch von 20 Gitarristen aufgeführt werden, jedoch ist gerade im Bezug auf die Lichtinstallation die gewählte Technik hier entsprechend.

Musikvorproduktion und technische Umsetzung der Raumklanginstallation: Tonstudio Markus Friedrich, Ansbach


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